6. Dezember 2025
Zum insgesamt 32. Mal richteten die Judoka des TSV Freudenstadt das Stopsturnier aus. Es richtet sich vor allem an Wettkampfanfänger bis 14 Jahre aus Vereinen der Region.
Angereist waren Judoka des TV Bühlertal, des JC Horb, des TV Oberndorf und des TV Rottenburg. Insgesamt kämpften 57 Sportlerinnen und Sportler um die begehrten Pokale.
In fairen Kämpfen maßen sich die Jungs und Mädchen, die nicht höher als mit dem Orangegurt graduiert sein durften, in gewichtsnahen Gruppen. Geleitet wurden die Begegnungen im Wechsel von acht Jugendlichen des TSV, die allesamt eine gültige Kampfrichter haben. Teilweise wären sie jung genug, um selbst noch beim Stopsturnier zu kämpfen, sind allerdings bereits zu hoch graduiert.
Gerade das zeichnet das Turnier aus: Die jüngsten kämpfen um Pokale, die etwas älteren Jugendlichen helfen als Kampfrichter, bei der Zeitnahme und der Listenführung. Insgesamt waren mehr als 30 Helfer im Einsatz, um einen möglichst reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Einige Ă„nderungen gab es in diesem Jahr auch: Erstmals erfolgte die Listenführung digital. Die Judoabteilung freute sich über die Unterstützung der MSE Team GmbH, die Laptops zur Verfügung stellte und Expert Haug, der große Monitore zur Anzeige der Begegnungen und Ergebnisse bereitstellte.
Außerdem gab es verschiedene sportliche und kreative Stationen für die Judoka, die im Augenblick nicht kämpfen mussten. Einen Sonderpreis gab es für das Durchlaufen eines Hindernisparcours. Schnellster war Paul Rauser (TSV Freudenstadt), gefolgt von Franz Armbruster (TV Oberndorf) und Georgii Fedoreev (FDS).
Die Teamwertung und damit den Wanderpokal gewann der Titelverteidiger JC Horb zum zweiten Mal in Folge. Den zweiten Platz belegte der TV Oberndorf vor dem TV Bühlertal. Rottenburg und Freudenstadt landeten auf dem geteilten vierten Rang.
Text und Foto: Stefan Lippert